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Sind Bitcoins für Kleinanleger geeignet?

 

Wer seit Anfang des Jahres den Kryptomarkt beobachtet, der wird feststellen, dass der „Krypto-Winter“ nun wohl endgültig vorbei ist. Gingen die Kurse 2018 steil nach unten, so scheint nun eine Trendumkehr beobachtet werden zu können. Der Bitcoin, der zu Beginn des Jahres noch im Bereich der 3.500 US Dollar lag, kratzte im Mai schon an der 9.000 US Dollar-Grenze. Sollte man jetzt noch sein Geld in den Bitcoin stecken oder ist es ratsam, auf eine Korrektur zu warten, weil es nur eine Frage der Zeit sein kann, bis die Blase wieder platzt?

 

Kryptowährungen werden wieder stärken – sollte man jetzt investieren?

 

Totgesagte leben länger. Der Bitcoin, der Ende 2017 bei knapp 20.000 US Dollar lag und dann innerhalb von zwölf Monaten 80 Prozent seines Werts einbüßen musste, scheint sich nun wieder auf der Überholspur zu befinden. Befasst man sich zudem mit den neuesten Prognosen, so scheint die 20.000 US Dollar-Grenze bald übersprungen werden zu können – es gibt sogar Marktbeobachter, die der Meinung sind, selbst die 50.000 US Dollar-Marke könnte demnächst erreicht werden.

 

Bei derartigen Prognosen ist es also auch kein Wunder, dass sich immer mehr Privatanleger die Frage stellen, ob nicht auch sie etwas Geld in die digitale Währung investieren sollten. Natürlich mag der aktuelle Preis, der sich (Stand: Anfang Juni 2019) im Bereich der 7.800 US Dollar bewegt, recht hoch sein, jedoch ist man nicht gezwungen, einen ganzen Coin zu kaufen – man kann auch nur einen „Teil-Coin“ erwerben, also etwa 0,45 oder 0,58 Bitcoin.

 

Jedoch gibt es nicht nur den Bitcoin, der gerne als Mutter aller Kryptowährungen gesehen wird. Das erste Halbjahr 2019 hat nämlich eindrucksvoll gezeigt, dass auch die Kurse der anderen digitalen Währungen nach oben geklettert sind: Ethereum ist von rund 100 US Dollar auf über 260 US Dollar gestiegen, IOTA von 0,23 US Dollar auf über 0,50 US Dollar und auch der Litecoin ist von 25 US Dollar auf fast 120 US Dollar geklettert.

 

Risiko darf nicht unterschätzt werden

 

Aufgrund der Tatsache, dass die traditionellen Produkte, so etwa das Sparbuch oder auch das Tages- wie Festgeld, keine Gewinne mehr mit sich bringen, weil sich die Zinssätze weit unter 1,0 Prozent – zum Teil sogar schon bei 0,0125 Prozent – bewegen, suchen nun auch sicherheitsorientierte Anleger nach gewinnbringenden Alternativen. Doch können Kryptowährungen auch jenen Anlegern empfohlen werden, die bislang nur ein Sparbuch hatten oder das Geld auf einem Tagesgeldkonto liegen gelassen haben?

 

Empfehlenswert ist, dass man jeden Betrag, der in eine Kryptowährung fließt, als „verloren“ betrachtet. Aufgrund der Tatsache, dass hohe Kursschwankungen einfach zur Tagesordnung gehören und unvorhergesehene Ereignisse, die durchaus ein starkes Beben auslösen können, niemals ausgeschlossen werden dürfen, ist es durchaus möglich, dass man am Ende einen hohen Verlust einfährt.

 

Jedoch sind die aktuellen Prognosen ausgesprochen vielversprechend. Aufgrund der Tatsache, dass demnächst von Seiten der Securities and Exchange Commission (kurz: SEC), der amerikanischen Regierungsbehörde, eine Entscheidung getroffen wird, ob der Bitcoin-ETF erlaubt wird oder nicht, könnte das erhebliche Auswirkungen auf den Kurs der Kryptowährung haben. Stimmt die SEC zu, könnte der Preis nach oben schießen – bei einem Verbot wäre ein Absturz vorprogrammiert.

 

Auch der Stable Coin, an dem gerade Facebook arbeitet, könnte den Kurs des Bitcoin nach oben jagen. Bislang gibt es aber keine Informationen, wann Facebook in die Krypto-Branche einsteigen will.

 

Möchte man sein Geld in eine Kryptowährung stecken, so ist es wichtig, dass man im Vorfeld die diversen Plattformen vergleicht, sodass man die Gewissheit hat, die Dienste eines seriösen Anbieters in Anspruch zu nehmen.

Eine (gefährliche, jedoch ausgesprochen interessante) Alternative

 

Kryptowährungen sind, allen voran der Bitcoin, eine durchaus interessante Alternative, sofern man sich von Anfang an bewusst ist, dass es auch jederzeit zu einem Verlust kommen kann. Aus diesem Grund sollte man nie Geld investieren, das für das tägliche Leben – etwa für die Miete oder Kreditraten – benötigt wird.